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Posts Tagged ‘Xterra’

XTERRA Italian Tour: Nordest, Revine Lago/Tarzo

Thursday, August 11th, 2011

Das in der heurigen Saison bisher spannendste und für uns beste Rennen hatten wir am Samstag, 06.08.2011 im Rahmen der XTERRA Italian Tour beim XTERRA Nordest in Revine Lago, Tarzo.
Am Renntag war es mächtig schwül und aufgelockert bewölkt – Start war erst um 15.30 Uhr. Dass Neoprenverbot war, hat uns nicht überrascht – also mussten wir das Rennen noch “langsamer” angehen als sonst … aber nach den 2 Schwimm-Runden (gesamt 1,5km) begann für uns beide eine tolle Aufholjagd am Bike.
Die sehr harten 30km führten über gut 1.200 Höhenmeter. Gleich nach der Wechselzone ging es ordentlich bergauf bis zu einer längeren Schiebepassage mit anschließendem Downhill. Dann folgte Serpentine auf Serpentine hinauf zum 1. Gipfel (“La Posa”). Nach ca. 1km weiter bergauf am Kamm entlang begann ein endloser Downhill – anfangs sehr steil über nass-rutschige Wurzeln und Steine, später rasant in vielen Serpentinen über einen groben Schotterweg – insgesamt 1.000hm ohne Unterbrechung hinunter nach Soller. Von dort ging es noch durch ein ausgetrocknetes stufiges Bachbett und einen Hohlweg durch meterhohe Schilflandschaft zurück zur schmalen Seepromenade und in die Wechselzone, wo begeisterte Fans für eine super Stimmung sorgten. Irgendwo hörte ich jemanden “sette” sagen, was mich zusätzlich motivierte, da ich wusste, dass mein Ziel (Platz unter den Top 10) schon realistisch war. Als ich dann in den Steigungen in beiden Laufrunden (gesamt knappe 10km) noch jeweils einen Teilnehmer überholen konnte und als gesamt 5. im Ziel einlief, war das Gänsehaut-Feeling perfekt.
Flashi war das schnellste Bike des Tages – so durfte ich mich vor allem über den besten Bike-Split gesamt freuen :)
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XTERRA German Tour: Friedrichroda, 17.07.2011

Wednesday, July 20th, 2011

Erstmals starteten wir bei einem Triathlon im Freibad. Alle 20 Sekunden wurde ein Schwimmer auf die 8x50m im Zick-Zack-Kurs um die Bojen geschickt. Nach einem kurzen Lauf am Beckenrand ging es dann nochmals über die 8x50m. Der Start selbst war dadurch ungewohnt “entspannt”, allerdings kam es später bei Überholmanövern (v.a. im Bojenbereich) auch zu einigen Körperkontakten und auch beim Amten schwappte oft ungewohnt viel Wasser von entgegenkommenden Schwimmern der Nebenbahn in den Mund. Dafür waren die insgesamt 800m dann recht flott vorbei. Im 19° frischen Wasser waren zum Glück auch Neos erlaubt :) .
Die Bikestrecke führte dann auf 30km in einer großen Schleife durch den Thüringer Wald – gut 90% der Strecke verliefen auf Autobahn-ähnlichen Forstwegen. Dazwischen gab es vereinzelte Trail-Passagen, die mit Steinen und engen Serpentinen gespickt waren.
Highlight war bestimmt die Fahrt durch die Bobbahn mitten im Wald – zuerst im “Auslauf” leicht bergab – dann ein paar (Steil-)Kurven bergauf – das Ganze begleitet von einer retro-nostalgischen Sprechserstimme, die jeden Teilnehmer mit Namen und Vereinszugehörigkeit willkommen hieß.
Negativ fiel leider die schlechte Streckenbeschilderung am Bikekurs auf. Wenn man so wie wir die Strecke nicht kannte, musste man bergab an Kreuzungen immer wieder unnötig abbremsen, um zu sehen, wohin es weiter ging. Auch einige Streckenposten konnten nicht auf Anhieb die Richtung weisen, was öfters unnötig Tempo kostete. Am schlimmsten war es dann auf der vorletzten flowigen Trail-Bergab-Passage, wo ein ca. 180° Abzweiger weder durch Pfeile noch durch Bänder noch durch einen Streckenposten sichtbar war. Irgendwann stand dann jemand vor mir und deutete, dass es hier nicht weiter geht – also umdrehen und einige Höhenmeter bergauf zur Abzweigung retour. Schade …
Die abschließende Laufstrecke führte 10km und etwa 250hm über Forstwege – zu Beginn länger und etwas steiler bergauf – ab der Hälfte fast nur noch bergab.
Im Start-/Zielbereich war die Stimmung durch zahlreiche Zuschauer und einen enthusiastischen Platzsprecher ausgezeichnet. Durch den Intervall-Einzelstart beim Schwimmen gab auch jeder bis zum Schluss ordentlich Tempo, da man ja während des Rennens nicht wusste, auf welchem Platz man sich befindet. Umso größer war die Spannung dann bei der Siegerehrung und die Freude, dass Hana bei den Damen den 3. Gesamtplatz schaffte bzw. in ihrer Altersklasse W04 Platz 1. Für mich ging sich leider nur Platz 6 gesamt bzw. Platz 2 in der AK M04 aus (mein Ziel am Start war ein Platz unter den ersten 3).
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ETU Cross Triathlon European Championship – Visegrád (Ungarn) 2011

Tuesday, July 12th, 2011

Am Samstag, 2.7.2011 starteten wir in Visegrád (Ungarn) bei der “ETU Cross Triathlon European Championship”.
Das 1.200m Schwimmen im Seitenarm der Donau war zwar “angenehmer” als zuletzt in Völkermarkt (trotz Fußtritts auf die Brille) – dennoch war der Rückstand in T1 schon wieder (viel) zu groß. Das Biken war diesmal leider auch mehr ein “wadentief im Schlamm ewig das Rad schieben” als anspruchsvolles Cross Country Biken. Die völlig untechnischen 22km (kein Stein – keine Wurzel) waren vor allem durch extrem tiefe Bodenverhältnisse gekennzeichnet. Immerhin bot der abschließende (leider auch sehr kurze) 7 km Lauf über den steinig-wurzeligen Pfad zur Burg/Zitadelle echtes Crosstriathlon-Feeling. Nach ein bisserl über 2h war das Ganze schon wieder vorbei – als gesamt 9. lief ich im Ziel ein – geziert von einem 3cm Cut am Kopf, das ich mir bei der letzten Straßenunterquerung zuzog … immerhin war ich nicht der einzige mit blutendem Schädel (u.a. auch Gerald Will – amtierender Staastmeister – erwischte es im Tunnel schmerzhaft).
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Crossman Austria – 25. Juni 2011, Völkermarkt

Friday, July 1st, 2011

Um 13.00 Uhr fiel der Startschuss für 2 Schwimm-Runden mit gesamt 1.000m im 16° frischen Völkermarkter Stausee. Temperatur und Trübnis des Wassers ließen zwar niemanden jubeln, aber die 1.000m waren zumindest versöhnlich (die Distanz bei XTERRA-Triathlons sind meistens 1.500m).
Die Bikestrecke über 3 Runden à 10km war überaus selektiv und ordentlich technisch – zahlreiche  steile Trails über Wurzeln und Wiesen sowie über Heidelbeerstauden-Trampelpfade quer durch den Wald wechselten mit flotten Schotter- und Erdpisten. Am Ende einer jeden Runde hatte man ca. 1km am asphaltierten Radweg neben der Drau – ideal zum essen und trinken.
Nach dem 2. Wechsel ging es über die 2 Laufrunden à 5km genauso abwechslungsreich weiter: zweimal wirklich steil bergauf, zweimal im Wald direkt ordentlich bergab, dazwischen über super flowige Waldwege und am Ende ca. 1km aspahltiert am Stausee entlang zum Start-/Zielbereich.

Nach dem wieder mal traurigen Schwimm-Split (6 min. langsamer als der Sieger) konnte ich mit der 4. besten Bike-Zeit und der 6. besten Laufzeit noch in 2:51:21 den 6. Gesamtplatz heraus kämpfen. Auch in der Wechselzone lief es super – unter den Gesamtschnellsten 3. beste T1- und 2. beste T2-Zeit :)
Gewonnen hat den Crossman Austria der Deutsche XTERRA-Pro Ronny Dietz in 2:40:19 überlegen vor Jens Buder (auch GER – 2:46:13) und Robert Hotter (2:47:23). Den besten Bike-Split schaffte der ehemalige MTB Red Bull Maroné Kollege von Gerhard Zadrobilek: Ekkehard Dörschlag, den ich noch Ende der 2. Laufrunde einholen konnte.

XTERRA Žluté lázně – Praha

Thursday, May 26th, 2011

Am Samstag, 21.05. starteten wir beim XTERRA Žluté lázně in Prag, der heuer als Cross-Duathlon über 3km Lauf – 24km Bike und 6km Lauf ausgetragen wurde. Der Start-/Zielbereich lag etwas südlich vom Zentrum direkt am Ufer der Moldau – wir fuhren noch Freitag Abend mit den Bikes eine kleine Runde durch Prag und waren schwer gespannt, wie sich quasi mitten in der Großstadt ein derartiges Rennen abspielen wird.

Der Lauf führte teils am Ufer, teils auf einer kleinen Insel (Veslařský ostrov) in einer Schleife und teils am Gehsteig/Radweg entlang des Podolské nábřeží fast immer eben dahin. Anders die Bikestrecke … schon bald nach dem Wechsel zweigte die markierte Strecke immer wieder vom Radweg ab, um über Stufen, schmale Trails und steile Böschungen Cross-Country-Feeling zu wecken. Dann ging es streckenbedingt doch länger flach entlang der Moldau dahin, bis man in ein Waldstück bei Malá Chuchle abzweigte – und dort ging es dann eigentlich erst so richtig los: steile Anstiege über wurzelige Wege, enge Serpentinen, super schmale Trails durch dichten Laubwald, eine längere Schiebepassage über eine steiles Wiesenstück … insgesamt ging es ein paar mal ordentlich bergauf und bergab, bevor ein längerer Downhill die Runde beendete. Zweimal war diese zu fahren (insgesamt kamen über 500hm zusammen), bevor man über die Uferpromenade und die Abzweiger über die wilden Böschungen wieder zurück nach Žluté lázně kam. Die abschließenden 2 Laufrunden über je gut 3km waren dann schon etwas zäher als zu Beginn des Rennens. Bei herrlich wolkenlosem Wetter heizte die Mittagssonne kräftigst ein – entsprechend groß war dann die Flüssigkeitszufuhr im Ziel, das ich nach 1:44:50 als gesamt 7. erreichte.
Sieger bei den Herren wurde XTERRA-Pro Jan Kubíček in 1:36:35 vor Jiří Klíma (1:38:19) und Pavel Jindra (1:39:51). Für mich ging sich in der AK M3 damit der 2. Platz aus.

Im Rahmen des Hauptbewerbs gab es auch einen “Hobby XTERRA” über 1-8-3 km sowie einen Bewerb für Kinder. Organisation und Stimmung waren wie bei allen unseren bisherigen Rennen in Tschechien sehr sympathisch und machen Lust auf mehr … wahrscheinlich war das heuer nicht unser letzter Ausflug zu XTERRA.CZ :)

>> Ergebnisse XTERRA Žluté lázně – Praha 2011

Vorbereitungsrennen für die XTERRA-Saison 2011

Wednesday, May 18th, 2011

Als Vorbereitungsrennen für die heurige XTERRA-Saison fuhren wir im Mai u.a. die beiden Moutnainbike Marathons in St. Veit a.d. Gölsen (Trek Mountainbike Challenge) sowie in der Wachau die WeinSteinBike (TopSix). Während letzten Samstag in der Wachau ideale Rennbedingungen herrschten, gab es Anfang Mai in St. Veit jede Menge Regen und Schlamm … wohler fühlte sich Flashi deutlich in der Wachau auf der für ihre zahlreichen Steil-Rampen berüchtigten Strecke rund um Mühldorf. Mit den Trail-Highlights am Jauerling und bei den Bärenwänden bot der Marathon über 62km und 2.900hm insgesamt ein recht kurzweiliges und abwechslungsreiches Rennvergnügen. Richtig ernst wird es bei uns aber erst in den kommenden Wochen mit den ersten XTERRA-Cup-Bewerben.
Außerdem wollen wir heuer auch erstmals das Experiment “Etappenrennen” starten – bei der Alpentour in Schladming vom 2.-5- Juni.

XTERRA Isola d’Elba – Capoliveri

Tuesday, October 19th, 2010

Für uns war es ohne Zweifel der Höhepunkt der heurigen XTERRA-Saison: der XTERRA Isola d’Elba am 09. 10.2010 mit 1,5km Schwimmen im welligen Meer an der “Spiaggia di Calamita”, 30km/800hm Mountainbike über Schotterwege und feinste Küstentrails über und rund um den “Monte Calamita” sowie 10km Lauf durch Capoliveri und die “Strada sterrata panoramica del Monte Calamita”, bevor man auf der malerischen “Piazzetta Matteotti” mitten im Zentrum des Bergstädtchens Capoliveri durch den Zielbogen läuft.
Dass die italienischen Triathleten extrem gute Schwimmer sind, merkte man spätestens in der Wechselzone beim Anblick der noch hängenden Bikes … für mich hieß das nach 27:48 welligen Minuten im glasklaren Salzwasser nur Platz 52, wobei vor allem die letzte Länge retour zum Strand sehr schwer zum Orientieren war. Die Aufholjagd mit Flashi begann dann aber gleich beim 1. langen Anstieg unmittelbar nach der Wechselzone und hielt bis zur 2. Wechselzone in Capoliveri an, die ich nach  1:29:58 mit dem 7. besten Bike-Split erreichte. Die abschließenden 10km, die großteils flach den Panoramaweg ca. 150m oberhalb der Küste entlang führten, konnte ich noch in 38:07 gut laufen, bevor ich nach 2:35:52 als gesamt 15. ins Ziel kam – ca. 13 Minuten (davon über 9 Minuten beim Schwimmen) hinter dem Sieger Fabio Guidelli, der sich in 2:22:26 vor Gianpietro De Faveri (gleiche Zeit) und Antonello Pallotta (2:33:41) durchsetzte.

XTERRA Elba - Peter Bergh

Wolfgangsee Challenge – XTERRA Cup Finale 2010

Monday, September 13th, 2010

Am Samstag, 11.09. fand mit der 7. Wolfgangsee Challenge der alljährliche Final-Bewerb der heimischen Cross-Triathlon-Szene statt – endlich bei traumhaftem Spätsommer-/Herbstwetter und damit perfekten Renn-Bedingungen, nachdem es die letzten drei Jahre mehr Schnee und Regen als Sonne gab.
Entsprechend groß waren Freude und Motivation vor dem Start, als wir uns um 10.00 Uhr zusammen mit 76 Einzelstartern in den ca. 17° frischen Wolfgangsee für die 1,5km Schwimm-Strecke warfen.
Hana und ich konnten beide unsere Schwimmzeit vom Vorjahr um einige Minuten verbessern – sowohl das fleißige Schwimmtraining im Winter als auch die neuen Neos zeigten offenbar ihre Wirkung :)
Beim Biken lief es für mich die 1.000hm zum Zwölferhorn mit dem superleichten Flash extrem gut – auch auf der blitzschnellen Abfahrt hieß dann das Motto “überholen”. Ab der Labestation war ich bereits auf dem 10. Gesamtrang und fuhr noch eine flotte 500hm-Runde um den Breitenberg, bis ich auf den ersten Metern der Schlussabfahrt ein grausames Geräusch vernahm … irgendein Draht-/Metallstück vibrierte am Hinterbau und riss einen 3cm Schnitt quer zur Lauffläche in meinen hinteren UST-Reifen – die Luft und die gesamte Dichtungsmilch waren mit einem Satz draußen. Etwas fassungslos  stand ich neben Flashi, lief ein paar Meter zurück, um das Killer-Teil zu suchen und von der Piste zu entfernen – ohne Erfolg. Also begann ich meinen enttäuschten Abstieg vom “Gipfel” – es dauerte ein paar Minuten, bis die ersten “Verfolger” an mir vorbeifuhren. Als 3. kam Daniel, mit dem ich vor der Illinger Alm noch gescherzt hatte, als er meinte, dass wir uns beim Laufen wieder sehen … jetzt haben wir uns nur ein kurzes “Sch…” zugerufen. Mein einziger Trost war, dass es bis zu dem Zeitpunkt ein perfektes Rennen war und am Ende wahrscheinlich ein sehr gutes Ergebnis geworden wäre.

XTERRA Peter Bergh

XTERRA Okolohradce – Hradec Králové (CZ)

Friday, September 3rd, 2010

Königgrätz (Hradec Králové) kennen die meisten – wenn überhaupt – nur aus dem Geschichtsunterricht: Schlacht bei Königgrätz – 1866 … ca. 400.000 Österreicher,  Sachsen und Preußen mit- bzw. gegeneinander…
144 Jahre später waren beim XTERRA Okolohradce – Hradec  Králové nur eine Deutsche und ein Österreicher mit dabei, als ca. 100 Cross-Triathleten im Rahmen der XTERRA Czech-Tour in trüben Gewässern und wurzeligen Wäldern um Medaillen und den Gesamtsieg im tschechischen XTERRA-Cup kämpften. Einige uns bekannte Namen waren unter den Top 10 dennoch dabei, da die tschechischen Xterrians auch in heimischen und internationalen Ergebnislisten immer wieder ganz oben aufscheinen.

Extrem Zuseher-freundlich erwies sich die Strecke mit 1.200m Schwimmen (2 Runden mit kurzem Landgang), 30km MTBike mit 6 Runden à 5km und 8km Trailrun mit 2 Runden à 4km.
Ungewohnt dicht befahren war dadurch vor allem die Bike-Strecke, die allerdings nur 3-4 etwas technischere Passagen pro Runde aufwies und ansonsten eher Speed-Charakter hatte und meistens Platz genug zum Überholen bzw. -runden bot. Ein paar kurze Anstiege, ein rasanter Wurzel-Downhill, eine Wasserdurchfahrt und der Zick-Zack-Trail unmittelbar vor Rundenende waren die Highlights der sehr flotten Bikestrecke.
Ähnlich abwechslungsreich verlief die Laufrunde durch den romantischen Wald rund um den Badesee Biřička. Zuerst auf breiten Forstwegen – dann immer schmäler werdend leicht bergauf und  irgendwann quer durch den Wald bergab ohne richtigen Weg. Aufpassen musste man durchaus bei ein paar tieferen Gatsch-Passagen … aber ansonsten konnte man wie bei der Bikestrecke fast immer gut Tempo machen.

Wie immer war bei mir das Schwimmen die große Schwäche und danach begann die eigentliche Aufholjagd.
Nach 2:09:34 war ich als gesamt 12. im Ziel und in meiner Altersklasse M3 (muži 30-39) bedeutete das Rang 2.
Gewonnen hat  den XTERERA Okolohradce Jirka Klima (M2) in 1:55:41 vor den beiden Elite-Startern Jan Kubicek (1:55:44) und Tomas Matera (1:58:59).

xterra hradec kralove - peter bergh

Fotos/Fotky: © XTERRA.CZ – © berghWerk

GoldeckMan 2010 – Triathlon der Superlative

Tuesday, August 10th, 2010

Seit Jahren ist der GoldeckMan bekannt für seine besondere Kombination aus Schwimmen, Berglauf und Mountainbiken. Auf zum Teil neuer Strecke präsentierte er sich heuer noch Berglauf-lastiger als zuvor. So galt es nach den 1.000m Schwimmen im Weissensee von dessen Ost-Ufer aus über den Eckwandsattel (2.070m) und die Gusenalm (1.750m) bis zum Parkplatz Seetal an der Goldeck Mautstraße (1.880m) auf einer Distanz von 11,4km satte 1.400hm zu überwinden (und auch 440hm meist steil bergab) – wesentlich mehr als bei den meisten reinen Bergläufen.
Danach folgten noch 30km MTBike mit 550hm über den Martenock (2.039m) und eine bergige Runde über den Farchtensee zurück zum Ost-Ufer.

Mit dem Wetter hatten wir wieder einmal riesen Glück – zum Teil waren die Wege, Wurzeln und Steine noch ein bisserl rutschig von den Regenfällen der Vortage – aber am Renntag schien großteils die Sonne und heizte nach der morgendlichen Frische vor allem beim Biken ordentlich ein.
Das Rennen selbst lief im Großen und Ganzen für mich sehr erfreulich. Beim Schwimmen war der Abstand zur Spitze zumindest eine Spur kleiner als im Vorjahr. Beim Berglauf kam ich bis zum Eckwandsattel auf den 4. Platz nach vor. Danach gab es einen richtigen Dreikampf um den 3. Gesamtrang. Daniel Müller überholte mich kurz vor der Wechselzone beim Bergablaufen zurück. Obwohl ich bei beiden Bike-Antstiegen wieder Zeit gut machen konnte, war Daniel im Ziel 42 Sek. vor mir. Ohne meine heftigen Krampf-Attacken beim Biken wär es vielleicht noch knapper geworden :) .
Auf den letzten Kilometern konnte ich noch Lokalmatador Erwin Kozak (2. schnellster Bergläufer) überholen – wir kamen dann quasi zeitgleich nach 3h 22min als 4. und 5. ins Ziel.
Gewonnen hat wie im Vorjahr Micky Szymoniuk (3:06:25) vor Robert Hotter (3:15:27).  In der Altersklasse AK ging sich für mich damit hinter Micky und Daniel ein Stockerlplatz  aus.

Ein herzliches Dankeschön von uns an das gesamte Veranstalter-Team und die zahlreichen Sponsoren, die den GoldeckMan wieder zu einem perfekt organisierten und auch von den Gewinnen und Preisen her zu einem absolut lohnenden Bewerb machten. Alleine die Zielverpflegung mit Gulaschsuppe und Kletzennudeln sucht ihresgleichen!
Mit der in Österreich sicher größten Herausforderung im Cross-Triathlon-Bereich und eingebettet in die traumhafte Landschaft der Weissensee-Region war der GoldeckMan 2010 wieder ein absoluter Bewerb der Superlative.

GoldeckMan

Photo oben: © jo.hermann
Photo unten: Siegerehrung GoldeckMan 2010 AK m
Daniel Müller (links/Platz 2), Micky Szymoniuk (Mitte/Platz 1), Peter Bergh (rechts/Platz 3)